Warum Wildbienen kleine Wasserstellen brauchen

Kleine Helfer, Große Wirkung
Warum Wildbienen
kleine Wasserstellen
brauchen
Ein kleiner Beitrag für mehr Leben
in Deinem Garten
Die Mittagssonne lag schon warm über dem Garten, und irgendwo zwischen Salbei. Thymian und den ersten verblühten Margeriten hatte sich die kleine Biene gemütlich gemacht. Mit ihren schweren Bikerstiefeln baumelte sie halb aus einer Blüte heraus. Die Schutzbrille schief über den Fühlern, den kleinen Helm in den Nacken gerutscht. Eigentlich wollte sie nur kurz Pause machen. Wirklich nur kurz.
Doch an heißen Tagen merkt selbst die tapferste Gartenbiene irgendwann: Ohne Wasser geht nichts.
Und genau das vergessen wir im Garten oft. Blüten für Bienen? Daran denken viele. Aber kleine Wasserstellen sind für Wildbienen mindestens genau so wichtig.

Warum Wasser so wichtig ist. Wildbienen nutzen Wasser nicht nur zum Trinken. Sie brauchen es auch zum Kühlen und für den Nestbau und um Pollen zu verarbeiten.
Gerade im Sommer können schon kleine Wasserstellen einen riesigen Unterschied machen.
Ein kleiner Tipp der Biene
Wechsle das Wasser regelmäßig und halte die Schale sauber. So bleibt die Wasserstelle für alle Gäste ein schöner Ort.

So findet die Insektentränke den richtigen Platz
- sonnig bis halbschattig
- windgeschützt
- in der Nähe von Blühpflanzen
- möglichst ruhig gelegen
Schon eine kleine Schale kann im Garten den Unterschied machen.

Kleine Oasen – großes Leben
Ich beobachte oft, das nicht nur Bienen kommen. Auch Schwebfliegen, kleine Käfer, Schmetterlinge und sogar kleine Vögel nutzen solche Plätze regelmäßig. Gerade an heißen Tagen entsteht dort plötzlich ganz still ein kleines Gartentreffen.

