Esmeraldas Gartengeschichten

Esmeralda

Esmeralda war ein sehr aufgewecktes Elfchen, das die Natur liebte. Sie mochte jede einzelne Pflanze, jede Tierart; ja sogar Spinnen.
Sie trug eine grüne Schürze, und ihre schönen, roten Haare hingen in zwei Zöpfen über ihren Rücken.
Wenn man sie so ansah, konnte man einfach nur lächeln. Sie strahlte eine Wärme aus, die alle sofort glücklich machte. Dies lag daran, dass sie von Grund auf eine sehr heitere Elfe war, die nur selten traurig wurde.
Diese kleine Elfe war nun auf der Suche nach einem neuen Heim. Esmeralda und ihr frecher Käfer Kunobert waren schon seit Tagen in den Ländereien unterwegs, um einen geeigneten Platz zu finden, an dem sie sich niederlassen konnten. Sie flogen zusammen dicht über wunderbare Rosenbüsche. Esmeralda mit ihrem großen Pusteblumensamen, und Kunobert konnte natürlich selbst fliegen.
Plötzlich steuerte das Elfchen auf den Boden zu, sie hatte etwas entdeckt. Sie schwebte mit ihrer Pusteblume durch die unzähligen Verzweigungen und kam schlussendlich auf einer kleinen Lichtung an. Sie war entzückt; das was Esmeralda sah, war einfach wunderschön. Vor ihr stand ein großer Fliegenpilz, der gleichzeitig auch eine Hütte war.  Um diesen Pilz wuchsen die schönsten Pflanzen, die Esmeralda je gesehen hatte. Überall sprossen prächtige Büsche, Bäume und farbenfrohe Blüten. Ein unbeschreiblicher Duft lag in der Luft. Zwar war alles sehr verwildert und es musste ein wenig Ordnung geschafft werden, aber es war einfach nur das perfekte Heim. Auch Kunobert schien es hier zu gefallen. Er flog aufgeregt von einer Blume zur anderen, und hier und da ließ er sich kurz nieder, um eine saftige Blattlaus zu verspeisen. Jaja, es war schon praktisch, einen Marienkäfer als Freund zu haben, der sich von Blattläusen ernährte. 
Esmeralda ging ein bisschen näher auf die Hütte zu; sie sah, dass die Tür ein wenig offen stand. Vorsichtig linste die Elfe in das Heim hinein. Es schien nicht so, als würde hier noch jemand wohnen. Auf den Schränken lag Staub und es waren keine Gegenstände in den Regalen. Das erfreute Esmeralda sehr, denn sie fühlte sich in dieser Hütte und ganz besonders in diesem wunderschönem Garten zuhause. Esmeralda seufzte und ließ sich auf eine hölzerne Bank in ihrem neuen Garten fallen. Sie atmete tief durch und roch den Duft der unzähligen Blumen. Zufrieden und glücklich schloss sie ihre Augen und ließ warme Sommerstrahlen auf ihrem Gesicht tanzen. Endlich zu Hause …

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1 Comment

  1. Pauline says:

    Die Geschichte ist sehr schön geworden 🥰, ich bin schon gespannt wie es weiter gehen wird mit Esmeralda und Kunobert… ☺️

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